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Giftköder - Alarm für Katzen und Hunde

Achtung, Giftköder!

Tödliche Gefahr für Katzen und Hunde im Alltag

Hundeflo

„Hundeflo“ – Florian Günther

Wenn sich Katzen und Hunde im Freien aufhalten, können vielerorts gefährliche Giftköder lauern. Wir haben mit Hundetrainer Florian Günther über die tödlichen Fallen gesprochen und verraten Ihnen, wie Sie als Tierbesitzer am besten mit der Gefahr der Giftköder umgehen.

Was sind Giftköder?

Giftköder können ganz unterschiedlich aussehen. „Meist werden sie in Futter versteckt, damit die Tiere schnell angelockt werden“, erzählt uns der Experte. Die häufigsten Arten von Ködern sind Rattengift und Rasierklingen. Sie können zu einem besonders qualvollen Tod führen, wenn man sie nicht früh genug bemerkt.

Wo können die Köder lauern?

Grundsätzlich besteht an jedem frei zugänglichen Ort die Gefahr von Giftködern“, weiß Florian Günther. Das kann im eigenen Garten genauso sein wie auf gut frequentierten Spaziergänger-Routen. „Auch auf Hundespielplätzen werden regelmäßig Köder gefunden.“ Hunde und Katzen sind jedoch gleichermaßen von dem Problem betroffen.

Wie kann ich mein Tier davor schützen?

Zu Hause einsperren kann man Hunde und Katzen kaum. Der Hundetrainer empfiehlt: „Bei Hunden sind Maulkörbe der sicherste Schutz vor Ködern. Wichtig dabei ist nur, dass sie aus einem festen Material bestehen.“ Von Leder-Maulkörben rät Florian Günther ab, da sie sich ausdehnen können. „Außerdem kann man Hunden mit speziellen Techniken antrainieren, nicht alles zu fressen, was sie auf dem Boden finden.“ Katzen können hingegen nur schwer vor der giftigen Gefahr geschützt werden.

Was mache ich, wenn mein Tier einen Köder geschluckt hat?

In der Regel merkt man sofort, wenn der Hund oder die Katze einen Köder erwischt hat. „Schüttelfrost, Erbrechen, Durchfall und Blut sind klare Zeichen dafür.“ Die beste und einzige Lösung ist dann die schnellstmögliche Fahrt zum Tierarzt. „Selber kann man seinem leidenden Tier zu diesem Zeitpunkt nicht mehr helfen“, warnt Florian Günther.

Achtung auch vor unscheinbaren Gefahren im Haushalt

Nicht nur im Freien können giftige und tödliche Fallen für Katzen und Hunde lauern. Auch im eigenen Haus und im Garten gibt es Gefahren für Tiere, die dem Tierhalter oft gar nicht bewusst sind. Dazu gehören giftige Zimmerpflanzen, Schädlingsbekämpfungsmittel und verdorbene Lebensmittel. Außerdem sollten Sie vor der Anwendung von Medikamenten und Fellpflegemitteln bei Ihrem Tier einen Tierarzt konsultieren, um gesundheitsschädigende Folgen zu vermeiden.

Bildquellen

#1 – Hund mit erste Hilfe  – © fotolia.com / DoraZett

#2 – Vorsicht Giftköder  – © stock.adobe.com / DoraZett

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