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Das richtige Tierfutter finden mit den PERRO-Experten

Im Gespräch: Das richtige Tierfutter finden mit den PERRO-Experten

Ausgewogene Hunde- und Katzennahrung für jede Lebenssituation

PERRO Ernährungsbeartungs-Team

Im dichten Dschungel an Angeboten für Tiernahrung ist es manchmal schwer, das richtige Hunde- und Katzenfutter zu finden. Denn die Bedürfnisse von Tieren sind so unterschiedlich wie die Tiere selbst. Welpen benötigen andere Nährstoffe als ausgewachsene Hunde. Trächtige Katzen haben einen spezielleren Futterbedarf als Senioren.

Mag. Petra Köberl ist studierte Zoologin und spezialisiert auf Limnologie, Meeresbiologie, Tierphysiologie und Hundehaltung. Tierärztin Mag. med. vet. Caro Pohla hat an der veterinärmedizinischen Universität Wien studiert. Ihr Fachgebiet sind Kleintiere. Im Gespräch verraten die beiden VENTO-Lesern, worauf es bei der Wahl der richtigen Tiernahrung zu achten gilt.

Welche Nährstoffe brauchen Hunde in den verschiedenen Lebensphasen wie etwa als Welpe, erwachsener Hund, Senior oder als trächtige Hündin?

Mag. Köberl: Hunde haben in den jeweiligen Lebensphasen unterschiedliche Bedürfnisse, da der Körper während des Lebens verschiedene „Programme“ durchläuft. So ist ein junger, heranwachsender Hund darauf gepolt, sämtliche Bausteine der Ernährung aufzunehmen und fürs Wachsen umzusetzen. Ganz nach dem Motto: „Wer weiß, wofür ich es brauchen kann, ich behalte es besser.“ Daher kann bei einem heranwachsenden Hund tatsächlich einiges schief gehen, wenn das ausgewählte Futter nicht den ernährungsphysiologischen Bedürfnissen eines Junghundes entspricht. Wichtig ist, hier nach Rassengrößen zu unterscheiden: Heranwachsende Hunde großer Rassen verlangen nach einer anderen Nahrung als heranwachsende Hunde kleiner Rassen. Aber nicht nur mit den unterschiedlichen Lebensphasen ändern sich die Ansprüche an die Ernährung, sondern auch immer dann, wenn eine Erkrankung vorliegt. Außerdem kann es sein, dass Allergieerscheinungen das Leben des Hundes bestimmen. Dann ist es notwendig, die Ernährung auf die damit verbundenen Bedürfnisse abzustimmen. Hierfür gibt es bei PERRO ein breites Sortiment an selektiven Trocken- oder Feuchtnahrungen sowie Diätfuttermittel.

Mag. Pohla: Wenn der Hund an Krankheiten leidet, sollte stets der Tierarzt konsultiert werden. Er berät die Tierhalter, welches Futter in Sondersituationen geeignet ist. Darum ist das PERRO-Diätfuttermittel nur bei Tierärzten erhältlich. Diätfuttermittel sind wie Medikamente zu betrachten. Es bedarf einer ausführlichen Anamnese und einer korrekten Diagnose durch den Tierarzt. Nach gestellter Diagnose wählt dieser das für die Krankheit passende Futter aus. Falsches Futter schadet mehr, als dass es hilft. Wir raten daher strikt davon ab, Diätfuttermittel im Geschäft oder im Internet zu kaufen. Eine Erkrankung gehört in die Behandlung und Nachbetreuung eines Spezialisten, des Tierarztes!

Mag. Köberl: Insbesondere im Allergiebereich ist es nicht immer leicht, das passende Futter für seinen vierbeinigen Begleiter zu finden. Wir bei PERRO bieten mit der PERRO Pur-Nasslinie in Kombination mit dem Flockensortiment ein optimales Instrument zur Gestaltung des individuellen Fütterungsplans für den Hund. Man könnte sagen, es ist so eine Art Baukastensystem, mit dessen Hilfe die Ernährung an die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen angepasst werden kann.

Die richtigen Nährstoffe für das Tier

Und welche Nährstoffe braucht ein Hund?

Mag. Köberl: Es gibt klar definierte ernährungsphysiologische Richtlinien, welche Nährstoffe ein Hund in den jeweiligen Lebensphasen benötigt. Zusätzlich sind unterstützende Maßnahmen für die Tiere nötig. So sind wir bei PERRO davon überzeugt, dass eine Gelenksunterstützung für jede Rasse und jedes Alter sinnvoll und notwendig ist. Natürlich gibt es Rassen, bei denen eine degenerative Gelenkserkrankung mit dem Alter wahrscheinlicher ist als bei anderen. Die Gelenke sind aber die Grundpfeiler eines gesunden Bewegungsapparates. Sind sie gut versorgt, läuft die Bewegung leichter. Hunde sind Bewegungstiere, die Freude an der Bewegung haben.

Und wie schaut es mit der Verdauung aus?

Der Darm ist das Zentrum der Gesundheit. Ist der Darm aus dem Gleichgewicht, funktioniert früher oder später der ganze Organismus nicht mehr. Das wissen wir bereits aus der Humanmedizin. Wir wählen die PERRO-Rezepturen mit diesem Hintergrundwissen aus. Sie werden so zusammengestellt, dass ausreichend Proteine verfügbar sind, der Fettgehalt angepasst ist und die Darmtätigkeit angeregt wird. So schaffen wir die Basis für ein gesundes Hundeleben.

Kommt es bei der Wahl des Hundefutters auch auf die Rasse an?

Mag. Köberl: Beim Welpen- und Junghundfutter sicherlich. Denn wir wissen bereits, dass ernährungsbedingte Fehler, die während des Wachstums passieren, erhebliche Folgen für den älter werdenden Hund bedeuten können. Natürlich hat auch die Rasse bei der Auswahl der Krokettengröße Einfluss. So gibt es für kleine Hunderassen kleine Kroketten und große Kroketten für große Hunderassen.

Mag. Pohla: Die Wahl des Futters wird letztendlich vom Hund und den Anforderungen bestimmt. Jenes Futter, das er am besten verträgt und das seine Bedürfnisse am besten abdeckt, ist auch das richtige Futter. Daher setzen wir bei PERRO vor allem im Adultfutterbereich nicht auf Rassen, sondern auf Lösungen zur individuellen Fütterung.

Kommt es bei der Wahl des Hundefutters auch auf die Rasse an?Wie ist das ideale Futter zusammengesetzt? Gibt es hier eine goldene Regel?

Mag. Köberl: Eigentlich nicht. Es gibt aber wesentliche Kriterien, nach denen man die Auswahl des Futters richten sollte.

Mag. Pohla: Man sollte bei der Auswahl darauf achten, dass es ein Alleinfuttermittel ist. Alleinfuttermittel sind Trocken- oder Feuchtnahrungen, die den kompletten Nahrungsbedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Nährstoffen der Tiere je nach Alter, Leistung oder Lebensphase abdecken. Es muss nichts dazu gefüttert werden.

Mag. Köberl: Es dürfen keine Stoffe wie Zucker, Lockstoffe und Aromastoffe im Futter enthalten sein. Um das überprüfen zu können, muss die Zusammensetzung klar definiert und deutlich aufgelistet sein. Man könnte sagen, das ideale Futter ergibt sich durch diese Kriterien und die Abdeckung der Bedürfnisse des Hundes.

Woran erkennt man gutes Hundefutter?

Mag. Pohla: Gutes Futter erkennen wir, indem wir das Protein/Kohlenhydrat-Verhältnis betrachten. Wir können aber nichts über den Kamm brechen und sagen, nur ein Futter ist ein gutes Futter. Denn mitunter machen es Erkrankungen und Ernährungsprobleme notwendig, dieses Verhältnis anzupassen.

Mag. Köberl: Gutes Futter hat notwendigerweise einen angepassten Fettgehalt und selbstverständlich keine künstlichen Zusatzstoffe, Aromastoffe oder Lockstoffe. Fett ist ein wesentlicher Geschmacksträger, daher finden sich in vielen Futtern häufig hohe Fettgehalte, obwohl diese gar nicht notwendig wären.

Mag. Pohla: Stichwort Zutaten in Lebensmittelqualität! Wichtig ist, dass der Hersteller in der Produktion auf hohe Qualität setzt, dass die Zusammensetzung auch für den Konsumenten klar ist und dass es keine „versteckten“ Zusätze wie Zucker gibt.

Und bei welchen Inhaltsstoffen sollten die Alarmglocken läuten?

Mag. Köberl: Sicherlich bei Zusätzen wie Zucker. Obwohl hier auch nicht immer der Begriff „Zucker“ angeführt sein muss. Vielfach gibt es auch versteckten Zucker wie Glucose, Fructose – also alles was mit „ose“ endet. Außerdem sollten keine Zusätze wie Ethoxiquin, BHT oder BHA angeführt sein.

Wann soll man auf Trocken- oder Nassfutter zurückgreifen oder geht auch beides?

Mag. Köberl: Welche Fütterungsweise gewählt wird, hängt vor allem mit dem Bauchgefühl des Hundehalters zusammen. Jeder hat eine Einstellung zum Thema Fütterung. Der eine füttert lieber feucht, der andere lieber trocken. Beide Ernährungsweisen haben ihre Berechtigung in der Ernährung des Hundes und sind zulässig.
Es gibt vielleicht ein paar wesentliche Einschränkungen: So zum Beispiel ist die ernährungsphysiologische Empfehlung, Junghunde trocken zu füttern. Zum einen, weil ein Trockenfutter sozusagen ein „Komplettpaket“ ist und die Versorgung des heranwachsenden Hundes damit besser gewährleistet werden kann. Es ist vielleicht auch in der Handhabung leichter und schneller „griffbereit“. Zum anderen, und das ist der noch wesentlichere Punkt, durch das Anbeißen der Krokette verfestigt sich der Kiefer besser, die Zähne verankern sich besser.
Manchmal ist es einfach notwendig, die eine oder andere Fütterungsweise zu wählen. Gerade bei sensiblen Hunden. Das Verdauungssystem eines Hundes ist träge. Das heißt, es stellt sich auf die jeweilige Fütterungsart und Futterzusammensetzung ein. Deshalb sollte ja auch bei Futterumstellung eine gewisse Zeit das alte und das neue Futter gemischt werden. Wird nun oft zwischen feuchter und trockener Fütterung gewechselt, kann tatsächlich die Verdauung aus dem Gleichgewicht geraten. Handelt es sich also um einen sensiblen Hund, der zu weichem Stuhl und Durchfall neigt, ist es ratsam, ihn ausschließlich trocken oder feucht zu füttern.

Mag. Pohla: Grundsätzlich kann beides gefüttert werden, wenn der Hund es verträgt. Aber in getrennten Mahlzeiten, im Idealfall mit acht Stunden Pause dazwischen.

Kostenlose Ernährungsberatung und Futterfinder von PERRO

Um wirklich für jedes Haustier das passende Futter zu finden, bietet PERRO einen besonderen Service an: Petra Köberl und Caro Pohla stehen Interessierten bei Fragen rund um die richtige Ernährung von Hund und Katze unter der Telefonnummer 0043 662 / 64 50 20 zur Seite. Die fachkundige Ernährungsberatung ist ein einzigartiger Service von PERRO. Die beiden Expertinnen nehmen sich für Sie Zeit, um das richtige Futter für Ihren Hund oder Ihre Katzen zu finden.

Neben der persönlichen Ernährungsberatung ist im PERRO-Onlineshop der brandneue Futterfinder eine Unterstützung beim Suchen und Finden des Futters. 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche.

Bildquellen

#1 – Hund & Katze am Napf  – © fotolia.com / Monika Wisniewska

#2 – Schäferhund-Welpe vor Napf – © fotolia.com / DoraZett

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